Mittwoch, 15. Februar 2017

Halbzeit

6 Monate. 26 Wochen. 183 Tage. 4.392 Stunden. 263 520 Minuten. 15 811 200 Sekunden. Bin ich in Georgien. Ist das Glas halb voll oder halb leer? Auch wenn es für mich auf den ersten Blick halb leer scheint, versuche ich das halb volle Glas zu sehen. Denn es sind zwar nur noch 6 Monate. Aber es sind auch noch 6 Monate. 6 Monate, die hoffentlich genauso intensiv, erlebnisreich und so voller lachen und strahlen sind, wie die letzten. 

Mittwoch, 8. Februar 2017

eingeschneit

Ich wache auf und schaue aus dem Fenster. Grelles Weiß blendet mich. Schnee. Alles ist bedeckt, die Häuser, Bäumen und Straßen. Romantisch. Ausnahmezustand.

Dienstag, 7. Februar 2017

Lopota Lake

Luxus in Georgien? Ich hätte niemandem geglaubt. Doch ich durfte es mit eigenen Augen sehen und zu meinem Glück 3 Tage lang erleben.

Mittwoch, 18. Januar 2017

Zwischenseminar

Zwar sind erst 5 Monate rum, doch trotzdem hatten wir direkt nach meinem Geburtstag das Zwischenseminar. Hier habe ich die anderen "Brötchen" das erste Mal nach 3 Monaten wiedergesehen. Zusammen haben wir reflektiert, geplant, uns ausgetauscht und ganz viel gelacht.

Dienstag, 17. Januar 2017

Backpacking

Am Anfang des Jahres packte ich meinen Rucksack, stieg in eine Marschrutka und landete in Gori, der Geburtstadts Stalin. Von da aus trug es mich weiter nach Akhaltsikhe, Borjomi und Bakuriani. Ein Abenteuer, in dem sich stundenlange Fahrten und Wanderungen bezahlt gemacht haben.

Montag, 2. Januar 2017

Feiertage

In Georgien läuft das mit den Feiertagen, alles ein bisschen anders. Weihnachten ist hier am 7.1 und das hat fast nichts mit unserem Weihnachten zu tun. Am ehesten ist das hier das Neujahrsfest. Es ist schon komisch die Weihnachtsklassiker, wie "Kevin allein zu Haus", "Täglich grüßt das Murmeltier" oder "Verrückte Weihnachten" nicht in der normalen Vorweihnachtszeit sondern am 1.Jan zu gucken. Aber nun erstmal langsam. Ich will von meinen bisherigen Feiertagen berichten.

Dienstag, 20. Dezember 2016

Nachtrag

Am Sonntag Abend sprachen wir in der Familie über die verschiedenen Essgewohnheiten. Erst da ist mir aufgefallen wir typisch es hier ist viel mit den Händen zu Essen. Vieles wird mit Brot "aufgewischt", manches wird mit der Gabel gegessen, aber selten nutzen sie Messer und Gabel zusammen. Ich habe mir das auch schon angewöhnt (um ehrlich zu sein) und es macht Spaß so zu Essen.
Aber dann haben wir ein Experiement gemacht. Ein Brot mit Messer und Gabel essen, wie bei Oma und Opa früher. Und da musste ich (nicht allen aber ein paar) erst einmal zeigen, wie man ein Messer hält. Es hat großen Spaß gemacht, aber am Ende haben wir uns darauf geeinigt, dass wir Deutschen verrückt sind, so oft so förmlich zu Essen und dass es mehr Spaß macht, mit Brot, Händen und Gabel zu Essen.